DIE WAHRE RELIGION UND DAS GÖTTLICHE BUCH
DER QUR’AN UND DER PROPHET MUHAMMAD
 

Westliche Wissenschaftler, welche die von den Gefährten des Propheten Muhammad und späteren Generationen zu ver­schiedenen Zeiten und an unterschiedlichen Orten nie­der­geschriebenen Kopien des Qur’an in den Museen der Welt mit den heute im Umlauf befindlichen verglichen ha­ben, bestätigen, daß es sich um ein und dasselbe Buch handelt und daß keinerlei Veränderungen am Text der ver­schiedenen Kopien festzustellen sind.
Einzig und allein eine Art fanatische Manie läßt sie an ihrem Argwohn festhalten und fragen: „Könnte es nicht sein, daß Muhammad den Qur’an geschrieben hat?“
Wie es in einem Sprichwort so schön heißt: „Die Zun­ge hat keine Knochen!“ und ich sage, daß es den Fanati­kern an gesundem Menschenverstand fehlt. Ich will im Folgenden versuchen, anhand einiger Beispiele zu zeigen, daß der Qur’an unmöglich das Wort des Propheten Mu­hammad – Segen und Friede seien auf ihm – sein kann, in der Hoffnung, daß dieses Buch – so Gott will – jenen Skeptikern in die Hände fällt, sie es lesen, daraus Nutzen ziehen und zum wahren Glauben finden.

1. Beispiel

{Gepriesen sei Der, der alles in Paaren erschaf­fen hat; von dem, was die Erde sprießen läßt, und von ihnen selber, und von dem, was sie nicht wissen.}

 

Allah der Erhabene, der jede Art von Lebewesen, seien es die Pflanzen, die Menschen oder die Tiere – von den Ameisen bis zu den Elefanten – paarweise erschaffen hat, verkündet, über diese Tatsache hinaus, daß Er auch jene Daseinsformen in Paaren erschaffen hat, die den Men­schen zu jener Zeit, als der Qur’an offenbart wurde, unbe­kannt waren.
Bis zur Erfindung des Mikroskops wußten die Men­schen nichts von der unsichtbaren Welt der Kleinst­lebe­wesen. Sie hatten keine Ahnung davon, daß ihre Münder, Nasen, ihre inneren Organe, ihre Zähne und ihre Haut von den unterschiedlichsten Arten von Mikroorganismen be­völ­kert sind. Doch Allah der Erhabene teilt uns mit, daß Er sie alle in Paaren erschaffen hat.
In einem Teelöffel Wasser leben Millionen von Mi­kro­ben. Sie alle verfügen über unterschiedliche Organe zur Nahrungsaufnahme und Verdauung, und sie besitzen die Fähigkeit, sich zu vermehren.

Und was ist mit anorganischer Materie?
Das kleinste Teilchen der Materie, das Atom, besteht aus dem Atomkern, der sich aus elektrisch positiv geladenen Protonen zusammensetzt, sowie negativ geladenen Elek­tronen, die den Atomkern umkreisen. Wie erhaben ist Allah der Allmächtige, der selbst die Bestandteile der Ato­me, der Grundbausteine der materiellen Welt, in Form von Protonen und Elektronen, und somit als positiv und nega­tiv geladene Teilchen in Paaren erschaffen hat!

 

 

 

2. Beispiel

{Und Wir haben den Himmel zu einer wohlbe­hü­teten Decke gemacht.}

Allah, der Erhabene, schützt unseren Planeten vor aus dem Weltall kommenden Meteoriten, indem Er ihn mit der At­mosphäre – einer aus farb-, geschmack- und geruchlosen Gasen bestehenden, als Licht- und Hitzefilter wirkenden, unsichtbaren Schutzhülle – umgibt.
Wenn Meteoriten, aus dem Weltall kommend, mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringen, ver­glü­hen sie bei Temperaturen um 2000° C und werden dabei zu Gas und Staub.
Darüber hinaus absorbiert die Ozonschicht einen Großteil der gefährlichen ultravioletten Strahlung und schützt so die Erde vor der Bedrohung durch diese für ihre Bewohner gefährliche Art von Lichtstrahlen.

3. Beispiel

{Er ließ beide Gewässer fließen und einander be­gegnen; zwischen beiden ist eine Trennung, die sie nicht überschreiten.}

Als deutsche Wissenschaftler die Bab al-Mandab genann­te Meerenge erforschten, an der der Golf von Aden und das Rote Meer aufeinander treffen, stellten sie fest, daß sich die Wasser des Indischen Ozeans und des Roten Mee­res nicht miteinander mischen.
Ebenso fand der französische Meeresforscher Jacques Cousteau während seiner Untersuchungen an der Meer­en­ge von Gibraltar heraus, daß sich das Wasser des Atlan­tischen Ozeans und des Mittelmeeres nicht miteinander vermischen. Als er erfuhr, daß dies bereits vor 1400 Jah­ren im Qur’an verkündet wurde, soll er den Islam ange­nommen haben.

4. Beispiel

{Und Er ist es, der die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond erschaffen hat; sie schwe­ben jeder in einer eigenen Bahn.}

Allah, der Herr der Welten, teilt uns mit, daß Er in der materiellen Welt, um das nötige Gleichgewicht herzustel­len, Tag und Nacht erschaffen hat, indem Er die Erde sich um ihre eigene Achse drehen läßt. Ebenso war Er es, der der Sonne und dem Mond ihre himmlischen Umlauf­bah­nen zugewiesen hat.
Hätte jener Papst, der den Wissenschaftler Galileo, als dieser sagte, „Die Erde dreht sich!“, vor das Inquisitions­ge­richt stellen ließ, anstatt sich auf das verfälschte Evan­gelium zu verlassen, einige Kenntnisse des letzten Gött­lichen Buches, des Heiligen Qur’an, besessen, hätte er den be­dau­ernswerten Galileo wohl nicht exkommuniziert, vor die Inquisition gezerrt und ins Gefängnis werfen lassen, bis er erblindete.

  1. Beispiel

 

{Jetzt (glaubst du)? Wo du doch zuvor ungehor­sam warst und zu den Unheilstiftern zähltest? So wollen Wir heute deinen Körper retten, auf daß du für die, die nach dir kommen, ein Zei­chen seiest.}

Pharao – der blutrünstigste Tyrann seiner Zeit – hatte, als er dabei war, im Roten Meer zu ertrinken, gerufen „Ich glaube, daß es keinen anderen Gott gibt als den Gott der Kinder Israel!“, doch sein Glaube war nicht angenommen worden und ihm wurde gesagt: „Jetzt glaubst du? Nun ist es zu spät, denn du hast dein Leben in Ungehorsam und Niedertracht verbracht. Um für die, die später kommen, ein Zeichen zu setzen, werde Ich deinen leblosen Körper auf eine Anhöhe am Ufer des Meeres werfen!“ Während Zehntausende Soldaten des Pharao zu Futter für die Fische des Roten Meeres wurden, wurde der Körper des Pharao, auf Befehl Allahs des Erhabenen hin, auf eine Anhöhe am Ufer geworfen.
Ohne daß irgend jemand dies gesehen, davon gewußt oder gehört hätte, gibt uns der Qur’an Kunde davon.
Das wahre Göttliche Buch, der Qur’an, der weder Legenden noch Geschichten, noch Menschenworte oder Märchen enthält, teilt uns mit, daß sich der Körper des Pharao auf einem Hügel am Ufer des Roten Meeres be­findet, damit die Menschen, die später kommen, daraus eine Lehre ziehen.
3000 Jahre nachdem der Pharao im Meer ertrunken war, machten englische Forscher auf einer Expedition am Ufer des Roten Meeres eine überraschende Entdeckung: Auf einem Hügel am Ufer entdeckten sie eine männliche Leiche, die mit dem Gesicht nach unten lag und die – ob­wohl der Mann offensichtlich schon viele Jahre tot war – außerordentlich gut erhalten war. Weder das Fleisch, noch die Haare oder die Haut waren verwest.
Sie ließen den Leichnam sofort untersuchen und man kam zu dem Ergebnis, daß es sich um den Körper des Pharao handelte, der daraufhin nach London gebracht und dort im Britischen Museum ausgestellt wurde.

Wir könnten Hunderte, ja Tausende, ähnlicher Bei­spiele aus dem Qur’an anführen, doch wir wollen es dabei bewenden lassen und uns den Beweisen zuwenden, die bele­gen, daß der Qur’an unmöglich vom Propheten Muhammad – Segen und Friede Allahs seien auf ihm – geschrieben worden sein kann.

Qur’an, 36:36

Qur’an, 21:32

Qur’an, 55:19-20

Anm. d. Übersetzers: Die Frage ob Jacques Cousteau den Islam ange­nommen hat oder nicht ist vielerorts heiß diskutiert worden. Und Gott weiß es am Besten!

Qur’an, 21:33

Qur’an, 10:91-92